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Hybridhunde

 

Die Hybrid Hundezucht wird nun schon seit vielen Jahren von verantwortungsvollen Züchtern betrieben mit dem Ziel und Zweck gesunde,lebensfrohe Hunde zu züchten,welche von zwei unterschiedlichen Rassen abstammen , bei der Verpaarung von zwei gesunden Eltermtieren unterschiedlicher Rasse wird darauf geachtet , die positiven Eigenschaften beider Rassen in Einem zu festigen. 

Beim Hybridhund aus kontrolierter Zucht gibt es keine angezüchteten Extreme wie bei vielen anerkannten Rassen!

 

Offene Frontanellen, Glubschaugen, genetisch bedingte Taubheit oder genetisch bedingte Hüft und Ellenbogendysplasie werden in der Hybridzucht weitgehend vermieden.

 

Die Idee, Hunde auf diese Weise zu züchten, ist keine neue Erscheinung. Als ältere Hybridhunde seien hier der Lurcher (Windhund x Nicht-Windhund), der Longdog ( Windhund x Windhund) oder der Catahoula Bulldog ( American Bulldog x Louisiana Catahoula Leopard Dog) angeführt, die seit 100 Jahren und mehr so gezüchtet werden.

 

Aus genetischer Sicht entspricht die Verpaarung zweier Hunde, die verschiedenen Rassen angehören, einer Kreuzung weitgehend reinerbiger Inzuchtlinien. Gemäß der ersten Mendelschen Regel, der so genannnten Uniformitätsregel, kann in der ersten Generation ein weitgehend homogener Phänotyp erwartet werden.

 

Der besondere Vorteil einer Hybride ist der Heterosis-Effekt, also eine überproportionale Erhöhung der Fitness, Krankeitsresistenz, Fruchtbarkeit, bei den Nachkommen, welche durch die genetische Durchmischung erzielt wird. Dieser Effekt ist selbst nicht erblich, sondern kommt durch die Hybridisierung zustande.

 

Zudem sollen  Zuchttiere auf über 150 genetische Erbkrankheiten getestetsein und nur eingesetzt werden  wenn keine Gefahr zu einer Erbkrankheit besteht.